Damit liegt der Weinkonsum in Deutschland nun bei etwa 21,5 Litern pro Person – zuvor waren es rund 22,2 Liter. „Diese Entwicklung ist auf das veränderte Konsumverhalten, höhere Lebenshaltungskosten sowie den demografischen Wandel in Deutschland zurückzuführen“, so DWI-Geschäftsführerin Melanie Broyé-Engelkes.
Der Schaumwein-Konsum ist im gleichen 12-Monatszeitraum mit einem leichten Rückgang von 0,1 Litern auf 3,5 Liter pro Kopf und Jahr weitgehend stabil geblieben. Das Gesamtvolumen umfasste im vergangenen Weinwirtschaftsjahr insgesamt 17,8 Millionen Hektoliter, das sich in 15,3 Millionen Hektoliter Wein und 2,5 Millionen Hektoliter Schaumwein aufteilte.
Die Weinkonsumbilanz bildet neben den Einkäufen im Handel und bei den Erzeugern auch die außer Haus getrunkenen Wein- und Schaumweinmengen ab. Umgerechnet auf die über 16-jährige Bevölkerung von 71,2 Mio. Einwohnern in Deutschland, ergibt sich daraus ein theoretischer Pro-Kopf-Verbrauch für Wein- und Schaumwein von rund 25 Litern im Jahr.