Kälteeinbruch Ende April

Vereinzelte Spätfrostschäden in Niederösterreich

Ein Artikel von Redaktion | 07.05.2026 - 13:12
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© Weinbauverband NÖ

Das Kremstal sowie Wachauer Randgebiete waren vom Spätfrost Ende April am stärksten betroffen. Hier kam es in eben gelegenen Weingärten neben der Donau zu Erfrierungen. Vor dem Frost beobachteten viele Winzer mit Risikolagen die Temperaturentwicklungen genau. Manche stellten Frostkerzen zum Schutz der Rieden auf, in vielen Fällen wurden sie aufgrund der windigen Verhältnisse jedoch nicht angezündet.

Neben dem Kremstal waren auch Kamptaler Staulagen vom Spätfrost betroffen. Auch im Weinviertel kam es vereinzelt zu Frostschäden in niedrigen Lagen. Angesichts der moderaten Schäden und der vielversprechenden Wetterprognose bis zu den Eisheiligen dürften Österreichs Winzer in diesem Jahr glimpflich davongekommen sein. In Frankreich (Champagne und Chablis) kam es bereits Ende März und Mitte April zu teils starken Frostschäden an den sehr früh ausgetriebenen Reben.