Der G'Spritzte ist ein österreichisches Kulturgut. Ein politischer Vorstoß will nun erreichen, dass dafür nur mehr ausschließlich österreichischer Wein verwendet werden darf. © ÖWM/Blickwerk Fotografie
Mit einer Forderung nach der ausschließlichen Verwendung österreichischer Weine für G’Spritzte sorgte Wein-Burgenland-Chef Herbert Oschep für mediales Aufsehen. Auch Österreichs Weinbaupräsident Johannes Schmuckenschlager steht hinter diesem Ansatz. „Wenn man in einem Weinland wie Österreich einen Spritzer bestellt, erwartet man sich selbstverständlich Wein aus Österreich. Dieser Erwartung müssen wir nachkommen“, äußerte sich Schmuckenschlager gegenüber der Kronenzeitung. Oschep fordert konkret: „Das muss im neuen Weingesetz verankert werden.“ Zur Prüfung der rechtlichen Machbarkeit wurde scheinbar bei Anwalt Johannes Zink ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben.
Der politische Vorstoß wurde in weiterer Folge auch von Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig zustimmend kommentiert. So zitierte die Kronenzeitung Totschnig: „Ich kann diesem Vorschlag persönlich viel abgewinnen. Für die österreichische Weinbranche wäre das ein positiver Impuls.“ Sollte das Rechtsgutachten die Möglichkeiten aufzeigen, soll dies im neuen Weingesetz verankert werden, so der Landwirtschaftsminister.
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