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Besonders junge Anlagen hatten in diesem Jahr zu kämpfen und zeigten teils sehr deutliche Trockenheitsschäden. © Christoph Detz

Rund eine Mrd. Euro

Rekorddürre 2026: großer Schaden in der Landwirtschaft

Ein Artikel von Redaktion | 29.10.2026 - 12:44

Im Frühjahr fiel in Österreich rund 50 Prozent weniger Niederschlag, im Sommer etwa ein Drittel weniger. Auch wurde erstmals die 41-Grad-Celsius-Marke überschritten.

Die Österreichische Hagelversicherung rechnet mit rund 400 Mio. Euro an Aufwendungen für betroffene versicherte landwirtschaftliche Betriebe. Der Großteil davon sei bereits ausbezahlt, so die Hagelversicherung. „Große Dürreschäden, die früher etwa alle zehn Jahre auftraten, treffen die Landwirtschaft mittlerweile alle zwei bis drei Jahre“, so Kurt Weinberger, Generaldirektor der Österreichischen Hagelversicherung.

In Österreich fördern Bund und Länder die Versicherungsprämien für Landwirte. Bundesminister Norbert Totschnig und Kurt Weinberger diesbezüglich: „Im Rahmen des Dürrepakets der Bundesregierung wurde der öffentliche Prämienzuschuss für das Dürrerisiko für das Jahr 2027 von 55 auf 65 Prozent erhöht. Damit setzen wir einen gezielten Anreiz, den Versicherungsschutz in der Landwirtschaft weiter auszubauen und die Eigenvorsorge unserer Betriebe zu stärken. Österreich hat damit das am besten funktionierende Ernteversicherungssystem Europas.“

Niederschlagssummen und mittlere Temperaturen in Österreich 2026

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Zeitliche Verläufe der geglätteten Niederschlagssumme und Mitteltemperatur (SPARTACUS-Beobachtungsdatensatz, Österreich-Flächenmittel). Die weiße Linie gibt den Mittelwert über die gesamte Zeitperiode an, der schattierte Bereich die Bandbreite, die rote Linie ist das aktuelle Jahr, der hellblaue Balken das aktuelle 31-Tage Zeitfenster. Abgerufen am 29. Oktober 2026. © Klimaportal der Geosphere Austria

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