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Die von den Wolkersdorfer Hauerburschen und den Jägern gepflanzten Gehölze sollen ökologischen Mehrwert bringen und später auch für lokales Brauchtum Verwendung finden. © Jagdgesellschaft Wolkersdorf

Gemeinschaftsprojekt

Pflanzaktion der Wolkersdorfer Winzer

Ein Artikel von Redaktion | 08.01.2026 - 11:00

Die neu gesetzten Gehölze, darunter Schwarzkiefern, Wildäpfel, Kornelkirschen, Schlehdorne und Vogelkirschen, sollen der Gemeinde ökologischen Mehrwert bringen und auf der bisher brachgelegenen Fläche neuen Lebensraum für die heimische Fauna entstehen lassen.

„Ein wesentlicher Aspekt ist aber auch, dass in einigen Jahren gegen Ersatzpflanzungen Bäume für das heimische Brauchtum und Kulturveranstaltungen genutzt werden können, z. B. als Maibaum, Christbaum oder Hüterbaum. Daher auch der hohe Anteil an Nadelbäumen“, so der Obmann des Wolkersdorfer Weinbauvereins, Christian Pleil.

Das Wolkersdorfer Winzerbrauchtum wurde 2024 in das nationale Verzeichnis des immateriellen UNESCO-Kulturerbes aufgenommen. Neben dem Tragen der großen Hauerfahne zu Fronleichnam zählt dazu auch der sogenannte Hüterbaum, der zum Beginn der Weinlese am Hauptplatz aufgestellt und am Sonntag vor Martini wieder umgeschnitten wird.

Das Grundstück sowie das Pflanzmaterial wurden von der Gemeinde Wolkersdorf zur Verfügung gestellt. Die weitere Pflege wird von Mitgliedern des Weinbauvereins und des Jagdvereins übernommen.