Nach der Eröffnung durch Landesrat Dr. Stephan Pernkopf und den Grußworten der NÖ Vize-Weinkönigin Katharina referierte Weinbaupräsident Johannes Schmuckenschlager über die Fortschritte bei der Umsetzung der GAP und stellte das Projekt „Nachhaltigkeit im österreichischen Weinbau“ vor, das an Bedeutung gewinnt.
Anschließend ging Dr. Rudolf Schmid, BMLFUW, der als „Stammreferent“ des Weinbautages gilt, auf die Neuerungen im Pflanzrechtsystem ein, das mit 1. Jänner 2016 in Kraft tritt. „Der Weinbaukataster muss endlich auf geregelte Beine gestellt werden und über INVEKOS abgewickelt werden“, betonte Schmid und stellte den Termin Oktober 2018 zum Start des Vollbetriebes bei der AMA in den Raum.
Katharina Pabst, MA, ÖWM, zeigte auf, dass sich die Vermarktung im LEH gut etabliert (Preisklassen ab 3,50 € wachsen) und ein Rekordumsatz (139 Mio. €) beim Export im vergangenen Jahr erreicht werden konnte.
Nachmittags stellte Mag. Franz Rosner, HBLA Klosterneuburg, die Unterschiede zwischen biologisch und nachhaltig produziertem Wein vor und betonte die Wichtigkeit der Etablierung des Nachhaltigkeitszertifikats.
Neue Möglichkeiten der postsekundären Weinbauausbildung sowie die Einflussmöglichkeiten auf den oft diskutierten Histamingehalt wurden von Dr. Reinhard Eder, HBLA Klosterneuburg, erläutert.
Das Jahr 2014 zeigte, dass mit einer effektiven Botrytis-Strategie, der Befall auch in Extremjahren, verringert werden kann, betonte Dr. Ferdinand Regner, HBLA Klosterneuburg. Abschließend blickte DI Robert Steidl auf das Jahr 2014 zurück und zeigte auf, welche Möglichkeiten Reinzuchthefen und eine entsprechende Mostbehandlung bieten.