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Das Kwizda-Werk Leobendorf in Niederösterreich zählt zu den technologisch führenden Formulierungszentren Europas und verbindet Forschung und Produktion unter einem Dach. © Kwizda Agro

Firmenjubiläum

Kwizda Agro feiert 100-jähriges Bestehen

Ein Artikel von Redaktion | 23.02.2026 - 12:37

Ein zentraler Erfolgsfaktor des Unternehmens ist die Fähigkeit, neue Wirkstoffe unter Praxisbedingungen nutzbar zu machen. „Unser Anspruch war von Anfang an, Pflanzenschutzlösungen zu schaffen, die unsere Kunden tatsächlich weiterbringen“, so Kwizda Agro-Geschäftsführer Ronald Hamedl. „Diese Vermittlerrolle zwischen wissenschaftlicher Entwicklung, industrieller Umsetzung und Nähe zu den Landwirten prägt Kwizda Agro bis heute.“

Kwizda Agro brachte früh internationale Wirkstoffe nach Österreich und begleitete deren Einführung mit eigenem Versuchswesen und Beratung. In den späten 1980er- und frühen 1990er-Jahren spielte es etwa bei der Einführung neuer Wirkstoffklassen wie der Sulfonylharnstoffe eine zentrale Rolle.  

Mit dem Aufbau des Standorts Leobendorf ab Ende der 1970er-Jahre hat Kwizda Agro diese Rolle weiter vertieft. Das Werk Leobendorf entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten zu einem der technologisch führenden Formulierungszentren Europas. Verfahren wie Wirbelschichtgranulation und Mikroverkapselung hat Kwizda Agro gemeinsam mit internationalen Partnern zur industriellen Reife gebracht. Aktuell entwickelt Kwizda Agro diese Technologien für den biologischen Pflanzenschutz und Biozide weiter. Heute ist Kwizda Agro neben Österreich in fünf weiteren europäischen Ländern aktiv und hat seine Aktivitäten zuletzt auf Nordamerika ausgeweitet.