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Am Weingut K+K Kirnbauer sorgt Nutribio N für eine ausgewogene Stickstoffversorgung der Reben. Im Video weiter unten im Beitrag berichtet Markus Kirnbauer über seine positiven Praxiserfahrungen mit dem Biostimulans.
SYNGENTA / WERBUNG
Biostimulanzien im Dienste der Rebe
Ein Artikel von Redaktion | 08.01.2026 - 13:54
Biostimulanzien sind keine klassischen Dünge- oder Pflanzenschutzmittel, sondern Substanzen natürlichen Ursprungs, welche gezielt vorteilhafte Stoffwechselprozesse in der Pflanze und im Boden fördern und dadurch die Nähstoffaufnahme und Pflanzengesundheit verbessern. Dazu eine Stellungnahme aus der Praxis im Video.
Luftstickstoff nutzbar machen: Nutribio N
Die Kulturen von Nutribio N siedeln sich an der Rebe an und versorgen sie bedarfsorientiert mit Stickstoff. Das macht eine Überdüngung oder Auswaschung unmöglich.
Die Stickstoffversorgung ist einer der wichtigsten Faktoren für vitale Reben und ausgezeichnete Weine. Obwohl in der Luft eigentlich mehr als ausreichend Stickstoff vorhanden wäre, mangelt es im Boden oftmals an einer ausreichenden Versorgung mit pflanzenverfügbarem Stickstoff. Stickstoffdünger ist ein teures Gut und unterliegt zahlreichen Auflagen und Einsatzbeschränkungen, um Überdüngung und Auswaschung vorzubeugen. Wie man die Stickstoffdüngung reduzieren und damit die Pflanzenernährung nachhaltiger gestalten kann, ohne zu starke Ertrags- und Qualitätsverluste hinnehmen zu müssen, ist eine entsprechend große Herausforderung.
Biostimulanzien auf der Basis von Mikroorganismen, die den in der Luft enthaltenen Stickstoff biologisch fixieren und den Pflanzen zur Verfügung stellen können, haben daher in jüngster Zeit viel Aufmerksamkeit erlangt.
Nutribio N setzt neuen Maßstab in der N2-Fixierung
Als Beitrag zur Reduktion von Stickstoffdüngungen und für eine nachhaltigere Gestaltung der Pflanzenernährung brachte Syngenta daher mit Nutribio N ein neues Biostimulans auf den Markt, das die speziellen Eigenschaften des Bakterienstamms Azotobacter salinestris nutzt, um den Luftstickstoff pflanzenverfügbar zu machen. Der gezielt selektierte Stamm CECT 9690 ist dabei im Vergleich zu ähnlichen Produkten besonders produktiv, fixiert den Stickstoff auch unter aeroben Bedingungen, ist in einem weiten Temperaturspektrum aktiv und kann auch Frostperioden überdauern.
Bis zu 40 kg/ha Stickstoff aus der Luft
Nutribio N wird in der Vegetationsperiode direkt auf das Blatt ausgebracht oder der Bewässerung beigemischt und liefert der Pflanze den Luftstickstoff kontinuierlich direkt an die Blätter, die Wurzeln und als Biofilm in der Rhizosphäre. Die Versorgung der Pflanze erfolgt dabei bedarfsorientiert: Benötigt die Rebe keinen weiteren Stickstoff, stoppt das Bakterium die Arbeit. Sobald der Bedarf wieder steigt, setzt es die Stickstoffbindung fort. Dadurch ist keine einseitige Überdüngung möglich, die zu übermäßigem vegetativem Wachstum führen könnte.
Wissenschaftliche Untersuchungen belegen einen deutlichen Anstieg des hefeverfügbaren Stickstoffes im Most sowie von sekundären Pflanzenfarbstoffen wie Anthocyanen und eine Steigerung des Ertrags.
Die Vorteile von Nutribio N auf einen Blick:
Kontinuierliche und bedarfsorientierte Stickstoffversorgung
Keine Überdüngung oder Auswaschung möglich
Deutlich höherer hefeverfügbarer Stickstoff im Most
Mehr Anthocyane (sekundäre Pflanzenfarbstoffe)
Abgesicherter Ertrag ohne gesteigerten Laubzuwachs
Verbesserte Wurzelentwicklung und bessere Wasser- und Nährstoffversorgung
Einfach in der Anwendung und breit mischbar
Nachhaltig und im Bio-Weinbau zugelassen
Nachgewiesene Wirkung, keine N-Bilanzierung erforderlich
Syngenta Nutribio N: Produktprofil
Bakterium Azotobacter salinestris Stamm CECT 9690 – für alle Kulturen
Bedarfsorientierte Stickstoff-Fixierung an Blatt, Wurzel und Rhizosphäre
Wasserlösliches Pulver als Blattapplikation oder über die Bewässerung
Aufwandmenge: 50 g/ha, bis zu drei Anwendungen
Zur Verringerung der Traubenwelke: MC EXTRA
Die Traubenwelke bzw. Zweigeltkrankheit sorgt jährlich für Einbußen bei Qualität und Ertrag in österreichischen Weingärten. Das Biostimulans MC Extra von Syngenta wird aus Algen der Gattung Ascophyllum nodosum gewonnen und beeinflusst dank der Inhaltsstoffe Mannitol, Betain und Kalium die Stoffwechselaktivität der Reben positiv. Dadurch werden die Symptome der Traubenwelke deutlich verringert, die jährlich zu Einbußen bei Qualität und Ertrag in österreichischen Weingärten sorgt.
MC EXTRA verbessert die Photosyntheseleistung der Pflanzen, hilft den Zelldruck und Hormonhaushalt zu regulieren und verringert negative Stressfaktoren während der Traubenreife. Physiologische Störungen werden vermieden – das Ergebnis ist eine erhöhte Traubenqualität und eine signifikante Reduktion von Traubenwelke. Zudem führt die Anwendung zu mehr hefeverfügbarem Stickstoff und einer besseren Knospenentwicklung für das Folgejahr
Die Wirkstoffe: Mannitol hält das osmotische Potenzial und den Wassergehalt der Zelle aufrecht und erhöht die Photosyntheseaktivität. Betain reguliert den osmotischen Druck und reduziert Stress. K2O erhält den Wasserhaushalt und reguliert den Nährstofftransport.
Bis zu vier Anwendungen von 0,5–1 kg/ha ab der Nachblüte
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