Comeback des Traubensaft-Erfrischungsgetränks

Steirische Isabella-Traube im Mix

Vor 80 Jahren erfand ein niederösterreichischer Winzer das Traubensaft-Erfrischungsgetränk "Traubisoda". In den 50er- und 60er-Jahren entwickelte es sich zu einem ausgesprochenen Kultgetränk mit markanter Werbung ("Traubisoda kellerkalt"), ehe es in den siebziger Jahren an Bedeutung verlor. 2004 konnte die Kobersdorfer Waldquelle die Markenrechte erwerben und ein erfolgreiches Comeback einleiten.

Bei der älteren Generation weckt Traubisoda nostalgische Gefühle, die Jugend liebt es nicht minder. Zum 80-jährigen Bestehen der Getränkemarke "Traubisoda" kommt eine neue Geschmacksvariante auf den Markt: Anfang April wird mit der Auslieferung von "Traubisoda Rot" begonnen, es enthält weder Süßstoff noch Konservierungsmittel. Seine reizvolle Geschmacksnote stammt von von der steirischen Isabella-Traube.

"Traubisoda Rot" wird wie "Traubisoda Klassik" in 0,5-Liter und 1,5-Liter-PET-Flaschen abgefüllt, es ersetzt "Traubisoda Light". Letzteres passt nicht zur Marke und ihrer Geschichte, glaubt Herbert Czech: "1930 hat es noch keine Light-Produkte gegeben." Die Umsätze von Traubisoda stiegen im Vorjahr um 15 %, auch die Exporte entwickelten sich gut: Bereits 10 % des Traubisoda-Absatzes entfallen aufs benachbarte Deutschland. "Es handelt sich um eine Premiummarke mit absoluter Alleinstellung", streicht Herbert Czech hervor, "sie liegt voll im Trend und hat großes Potenzial."
13.03.2010 07:41