Champagner in der Krise

Preisverfall in Frankreich

Die Wirtschaftskrise hat sich jetzt auch deutlich auf den Konsum der edlen Tropfen niedergeschlagen. Produzenten wie auch Händler sind von schweren Absatzrückgängen betroffen. Das französische Komitee für die Vermarktung von Champagner (CIVC) spricht von Exportrückgängen von bis zu 60 % in manchen Ländern. Besonders betroffen seien die Exporte in die USA, Großbritannien und Russland. In Summe rechnet man mit einem Exportrückgang von 15 %.

Der französische Handel hat nun ein eigenes Rezept entwickelt, um den Absatz anzukurbeln – Preisnachlässe von bis zu einem Drittel seien gang und gäbe. Auf Österreich haben sich diese außerordentlichen Rabatte noch nicht niedergeschlagen, hier muss man weiterhin etwas tiefer in die Börse greifen, wenn man Champagner genießen will. Der Österreichtrend zu heimischen Produkten ist aber auch bei den sprudelnden Getränken zu beobachten – die Sektkellerei Schlumberger meldet für den Zeitraum Oktober bis Dezember ein Umsatzplus von 15 %.
Autor:
red.
15.01.2010 15:43