Intelligente Plantagenpflege-Roboter sollen in Zukunft im Wein- und Obstbau für höhere wirtschaftliche Effizienz sorgen. Besonders klein- und mittelständige Wein- und Obstbaubetriebe sollen von den „Vino-Robots“ profitieren, da der Energiebedarf reduziert und Pflanzenschutzmittel eingespart werden können. Davon sind zumindest die Entwickler – die Forschungsanstalt Geisenheim, die Technische Universität Dresden, die Hochschule Osnabrück sowie einige Maschinenbauunternehmen sowie Weingüter – überzeugt. Um diese Theorien auch mit Daten zu hinterlegen, startete soeben ein Forschungsprojekt, das vom deutschen Bundesagrarministerium mit einem Gesamtvolumen von 1,32 Mio. € über eine Laufzeit von drei Jahren gefördert wird.
11.06.2012
Roboter erledigen Weingartenpflege
Die mögliche Zukunft im Weinbau?
Mehr Technik, weniger Pflanzenschutzmittel
Ziel der Studie ist die Entwicklung eines elektrisch angetriebenen Plantagenroboters, der in der Lage ist, verschiedene Arbeiten in Wein- und Obstanlagen selbstständig auszuführen. Am Beispiel Pflanzenschutz soll eine neu zu entwickelnde Prozesssteuerung getestet und optimiert werden: Die Verbesserung der Luftgeometrie, die Anpassung der Gebläseantriebstechnik, die Optimierung der Düsen sowie die Einbindung modernster Sensortechnik sollen dazu beitragen, dass Pflanzenschutzmittel noch bedarfsgerechter dosiert und die eingesetzten Mengen entsprechend minimiert werden.Weiters würde eine permanente Überwachung der Maschinen und Geräte durch die Roboter eine automatische und lückenlose Dokumentation mit sich bringen. Somit unterstützt dieses Projekt auch die Gewährleistung der von Handel und Gesetzgebung geforderten Rückverfolgbarkeit in der Lebensmittelproduktion